Olivenöl für die Leber Was die Wissenschaft dazu sagt

Olivenöl für die Leber Was die Wissenschaft dazu sagt

Olivenöl für die Leber Was die Wissenschaft dazu sagt

Wichtiger Hinweis vorab: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Verdacht auf Fettleber oder anderen Lebererkrankungen wende dich bitte an deinen Arzt oder Facharzt. Die folgenden Informationen beziehen sich auf wissenschaftliche Studien und sind keine Heilversprechen.

Weltweit hat etwa jeder vierte Erwachsene eine Fettleber, oft ohne es zu wissen. Hochwertiges natives Olivenöl extra mit hohem Polyphenolgehalt gehört zu den am besten erforschten Lebensmitteln im Zusammenhang mit Lebergesundheit. Olivenölexperte Ayhan von Green Agora fasst zusammen was die Wissenschaft zeigt.


Die Fettleber Eine stille Erkrankung

Die nichtalkoholische Fettleber ist heute die häufigste chronische Lebererkrankung in westlichen Ländern. Etwa 25 Prozent aller Erwachsenen weltweit sind betroffen, in den USA bis zu 40 Prozent.

Das Gefährliche an der Fettleber ist ihr stiller Verlauf. Im frühen Stadium verursacht sie keine Schmerzen und keine klaren Symptome. Viele Menschen erfahren erst durch Zufall bei einer Blutuntersuchung oder einem Ultraschall von ihrer Erkrankung.

Die drei Stadien der Fettleber laut medizinischer Literatur

  • Stadium 1 Einfache Fettleber Fett sammelt sich in den Leberzellen an. In vielen Fällen umkehrbar.
  • Stadium 2 NASH Fett plus Entzündung plus erste Zellschäden. Etwa 20 Prozent erreichen dieses Stadium.
  • Stadium 3 Fibrose bis Zirrhose Narbengewebe ersetzt gesundes Gewebe. Schwerer umkehrbar.

Die gute Nachricht aus medizinischer Sicht: In Stadium 1 und oft auch in Stadium 2 kann die Fettleber durch Ernährung und Lebensstil positiv beeinflusst werden.


Was die Forschung über Olivenöl und die Leber zeigt

Die wissenschaftliche Datenlage zu Olivenöl und Leberschutz ist umfangreich und reicht von Zellstudien bis zu klinischen Studien am Menschen.

Olivenöl und Leberenzyme
Eine randomisierte kontrollierte Studie aus dem Jahr 2020 untersuchte 40 Fettleber Patienten über 12 Wochen. Die Gruppe die hochwertiges Olivenöl erhielt zeigte im Durchschnitt niedrigere Werte der Leberenzyme ALT und AST. Die Kontrollgruppe zeigte keine vergleichbare Veränderung. (Quelle: Nutrients, 2020)

Mittelmeerdiät mit Olivenöl
Die PREDIMED Studie mit über 7000 Teilnehmern beobachtete dass Menschen die eine Mittelmeerdiät mit hochwertigem Olivenöl befolgten im Durchschnitt geringere Raten von Leberverfettung aufwiesen. Eine Teilanalyse ergab ein um etwa 44 Prozent niedrigeres Risiko für erhöhte Leberenzyme. (Quelle: New England Journal of Medicine, 2013)

Die Rolle der Polyphenole
Eine Studie im Journal of Hepatology verglich hochwertiges Olivenöl mit hohem Polyphenolgehalt mit raffiniertem Olivenöl. Die Studie kam zu dem Ergebnis dass das polyphenolreiche Öl in den beobachteten Parametern besser abschnitt. (Quelle: Journal of Hepatology)


Wie Olivenöl laut Forschung auf die Leber wirken kann

Wissenschaftler haben verschiedene Mechanismen identifiziert die erklären könnten warum Olivenöl im Zusammenhang mit Lebergesundheit positiv auffällt

1. Antioxidative Eigenschaften
Hydroxytyrosol und Oleuropein sind natürliche Pflanzenstoffe die in Laborstudien freie Radikale neutralisieren können. Dies könnte auch in Leberzellen eine schützende Wirkung haben.

2. Entzündungshemmende Eigenschaften
Oleocanthal hemmt in Laborversuchen die Enzyme COX 1 und COX 2. Chronische Entzündung ist ein bekannter Faktor bei der Entstehung der Fettleber.

3. Einfluss auf den Fettstoffwechsel
Hydroxytyrosol aktiviert in Zellstudien das Enzym AMPK. Dieses Enzym spielt eine Rolle bei der Regulation des Fettstoffwechsels in der Leber.

4. Verbesserung der Insulinempfindlichkeit
Polyphenole werden in der Forschung mit einer verbesserten Insulinwirkung in Verbindung gebracht.

5. Unterstützung der Darm Leber Achse
Polyphenole wirken als Präbiotika und könnten indirekt die Leber entlasten.

Wichtiger Hinweis: Die genannten Mechanismen wurden überwiegend in Labor oder Tierstudien beobachtet. Klinische Studien am Menschen bestätigen einzelne Effekte, jedoch sind weitere Forschungen notwendig.


Olivenöl im Vergleich zu anderen Fetten

  • Natives Olivenöl extra Enthält Polyphenole, in Studien mit positiven Beobachtungen verbunden
  • Raffiniertes Olivenöl Enthält kaum noch Polyphenole, unterscheidet sich in Studien vom hochwertigen Öl
  • Kokosöl Hoher Anteil gesättigter Fettsäuren, Wirkung auf Leber nicht abschließend geklärt
  • Pflanzenöle wie Soja oder Mais Hoher Omega 6 Anteil, bei übermäßigem Verzehr in der Diskussion
  • Transfette Gelten in der Fachliteratur als nachteilig für die Lebergesundheit

Welche Menge Olivenöl in Studien verwendet wurde

Die meisten klinischen Studien verwendeten täglich 20 bis 40 Gramm hochwertiges Olivenöl. Das entspricht etwa 2 bis 4 Esslöffeln.

Wichtiger Hinweis: Die Studien verwendeten Olivenöl mit nachgewiesen hohem Polyphenolgehalt (meist über 500 mg pro kg). Ob die beschriebenen Effekte auch bei Olivenöl mit niedrigeren Polyphenolwerten auftreten, ist nicht abschließend geklärt.

Unsere Pamako Olivenöle erreichen Werte von über 2000 mg pro kg und liegen damit über dem in den Studien verwendeten Bereich.


Welches Olivenöl für die Leber in Frage kommt

Wer Olivenöl im Rahmen einer gesunden Ernährung verwenden möchte, kann auf folgende Kriterien achten

  • Natives Olivenöl extra Höchste Qualitätsstufe
  • Polyphenolgehalt über 500 mg pro kg In Studien als interessant beschrieben
  • Frühe Ernte Early Harvest Olivenöle haben oft höhere Polyphenolwerte
  • Frisches Erntedatum Innerhalb der letzten 12 Monate
  • Kaltgepresst Schonende Verarbeitung erhält die natürlichen Inhaltsstoffe
  • Laborgeprüft Mit Zertifikat und EU Health Claim

Besonders hohe Polyphenolwerte haben

  • Pamako Monovarietal 2081 mg Polyphenole pro kg
  • Pamako Blend 1466 mg Polyphenole pro kg
  • Kouros of Zeus Kalamon 835 mg Polyphenole pro kg
  • Pathos 834 mg Polyphenole pro kg

Alle Olivenöle von Green Agora sind bio zertifiziert (DE ÖKO 007) und werden schonend kaltgepresst.


Olivenöl im Rahmen einer gesunden Ernährung

Olivenöl entfaltet sein Potenzial am besten als Teil einer insgesamt ausgewogenen Ernährung. Die Mittelmeerdiät wird in der Fachliteratur häufig mit positiven Gesundheitseffekten in Verbindung gebracht.

Empfohlen werden Olivenöl, Fisch, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse.

In Maßen genossen werden sollten Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel, Alkohol.


Zugelassene gesundheitsbezogene Angabe der EU

Für Olivenöle mit ausreichendem Polyphenolgehalt gilt die offiziell zugelassene gesundheitsbezogene Angabe der Europäischen Union

Olivenölpolyphenole tragen dazu bei die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen.

Diese Angabe gilt bei einer täglichen Aufnahme von 20 Gramm Olivenöl (etwa 2 Esslöffel) das mindestens 5 Milligramm Hydroxytyrosol und dessen Derivate pro 20 Gramm enthält. Unsere Pamako Olivenöle erfüllen diesen Wert deutlich.


Ayhans Anmerkung

Als Olivenölexperte kann ich sagen: Hochwertiges Olivenöl ist ein wertvoller Bestandteil einer gesunden Ernährung. Die Forschungsergebnisse sind vielversprechend. Dennoch: Bei gesundheitlichen Problemen ist der Gang zum Arzt unerlässlich.

Meine Empfehlung: Integriere 2 bis 4 Esslöffel unseres hochwertigen Pamako Olivenöls in deine tägliche Ernährung ,als Teil einer ausgewogenen Lebensweise. Für den Rohverzehr empfehle ich zudem Kouros of Zeus Kalamon, Di Morea, Marmaro und Mitira Bio.


Wissenschaftliche Quellen

  • Studie zu Olivenöl und Leberenzymen Nutrients, 2020, randomisierte kontrollierte Studie mit 40 NAFLD Patienten über 12 Wochen
  • PREDIMED Studie New England Journal of Medicine, 2013, über 7000 Teilnehmer
  • Vergleich hochwertiges vs. raffiniertes Olivenöl Journal of Hepatology
  • EU Health Claim Verordnung EU Nr. 432/2012 zu Olivenölpolyphenolen
  • Eigene Laboranalysen World Olive Center for Health, Athen, Zertifikate C2526 00362, C2526 00380, C2526 00350 u.a.

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Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar. Die beschriebenen Forschungsergebnisse beziehen sich auf wissenschaftliche Studien. Sie sind keine Heilversprechen und ersetzen keine professionelle medizinische Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Verdacht auf eine Erkrankung konsultiere bitte einen Arzt oder Facharzt.

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