Ich glaube, es gibt Dinge, die kann man erklären.
Und es gibt Dinge, die muss man erlebt haben.
Green Agora gehört für mich inzwischen zur zweiten Kategorie.
Natürlich kann ich über Olivenöl sprechen.
Über Tsounati.
Über Kalamon.
Über Koroneiki.
Über Polyphenole, Oleocanthal, Oleacein, Frühernte, Sensorik und Laboranalysen.
Ich kann erklären, warum ein Olivenöl bitter ist.
Warum ein anderes im Hals scharf wird.
Warum zwei Olivenöle mit ähnlichen Gesamtpolyphenolwerten vollkommen unterschiedliche Phenolprofile besitzen können.
Aber das beschreibt nur einen Teil meiner Arbeit.
Der andere Teil beginnt dort, wo ein Mensch vor mir steht oder mich anruft.
Ich sehe hinter einer Flasche nicht nur ein Produkt.
Und hinter einer Bestellung sehe ich nicht nur einen Kunden.
Ich versuche zu verstehen, welchen Charakter ein Olivenöl besitzt.
Und ich versuche genauso zu verstehen, welcher Mensch vor mir steht.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich Green Agora so intensiv erlebe.
Inzwischen sind bei mir mehr als 350 persönliche Kundenrückmeldungen zusammengekommen.
Von Frauen und Männern.
Von sehr jungen Menschen bis zu Kunden im Alter von 98 Jahren.
Von Menschen, die Premium Olivenöl zum ersten Mal bewusst pur trinken.
Von anderen, die längst ihre eigene Routine entwickelt haben.
Von Menschen, die mit Olivenöl kochen.
Von Menschen, die es verschenken.
Und von Menschen, die mich nach Monaten oder sogar nach mehr als einem Jahr wieder anrufen, weil sie mir etwas erzählen möchten.
Ein Kunde sagte nach ungefähr eineinhalb Jahren sinngemäß zu mir:
„Ayhan, setz dich jetzt hin. Schreib mit. Ich möchte, dass du dir merkst, was ich dir jetzt erzähle.“
Solche Momente vergisst man nicht.
Und wenn sie sich über Jahre wiederholen, verändert sich etwas.
Man verkauft irgendwann nicht mehr nur Olivenöl.
Man wird zum Zuhörer, Beobachter, Vermittler und manchmal zum Hüter von Geschichten, die einem Menschen anvertraut haben.
Über 350 Rückmeldungen | Hinter jeder Zahl steht ein Mensch
Mehr als 350 Rückmeldungen kann man als Zahl betrachten.
Ich kann das inzwischen nicht mehr.
Denn hinter diesen Rückmeldungen stehen Menschen.
Jeder mit einer eigenen Geschichte.
Mit einem eigenen Geschmack.
Mit einer eigenen Erwartung.
Mit einer eigenen Skepsis.
Und manchmal mit einer Beziehung zu Green Agora, die weit über eine Bestellung hinausgeht.
Einige Menschen melden sich nach zwei Wochen.
Andere nach zwei Monaten.
Andere nach drei Monaten.
Manche nach einem Jahr.
Und manchmal klingelt mein Telefon nach so langer Zeit, dass selbst ich überrascht bin.
Dann erkenne ich eine Stimme wieder.
Ich erinnere mich an das Olivenöl.
Ich erinnere mich manchmal sogar daran, worüber wir beim ersten Gespräch gesprochen haben.
Und das Gespräch geht einfach weiter.
Als wären dazwischen nicht zwölf Monate vergangen.
Ich fühle jedes Produkt | Aber damit meine ich nichts Mystisches
Wenn ich sage:
„Ich fühle ein Olivenöl“
dann meine ich damit nicht, dass eine Flasche irgendeine geheimnisvolle Energie besitzt.
Ich meine etwas sehr Konkretes.
Ich beschäftige mich intensiv mit einem Produkt.
Ich probiere es.
Ich beobachte seine Fruchtigkeit.
Seine Bitterkeit.
Seine Schärfe.
Den Moment, an dem die Schärfe entsteht.
Den Nachhall.
Ich beschäftige mich mit der Olivensorte.
Mit der Region.
Mit dem Produzenten.
Mit der Ernte.
Mit der Verarbeitung.
Mit den Analysen.
Und danach beobachte ich, wie unterschiedliche Menschen auf genau dieses Olivenöl reagieren.
Nach vielen Wiederholungen wird aus einzelnen Informationen ein Gesamtbild.
Ein Pamako Gold fühlt sich für mich nicht an wie ein Kouros Rot.
Eine Tsounati nicht wie eine Kalamon.
Eine Koroneiki nicht wie eine Hondroelia.
Sie haben unterschiedliche Charaktere.
Und genauso unterschiedlich sind die Menschen, die vor mir stehen.
Ich versuche auch den Menschen zu fühlen
Auch das meine ich nicht esoterisch.
Ich höre zu.
Manchmal sehr lange.
Ich achte darauf, wie jemand über Geschmack spricht.
Welche Erfahrungen er bereits gemacht hat.
Ob er Bitterkeit liebt oder sofort zurückweicht.
Ob er beim Thema Schärfe neugierig wird.
Ob er Zahlen spannend findet.
Ob er mit 2081 mg Polyphenolen etwas anfangen kann oder einfach nur ein Olivenöl möchte, das ihm jeden Morgen schmeckt.
Ich frage mich:
Was braucht dieser Mensch wirklich?
Ein extremes Profil?
Etwas Harmonischeres?
Eine einzelne Sorte?
Zwei Olivenöle zum Wechseln?
Ein Premium Olivenöl für den puren Genuss und zusätzlich ein größeres Gebinde für die Küche?
Mit der Zeit entwickelt man dafür eine Wahrnehmung.
Nicht weil man Gedanken lesen kann.
Sondern weil man immer wieder Menschen zuhört.
Warum ich manchmal nach wenigen Minuten weiß, welches Olivenöl ich zeigen möchte
Heute gibt es Gespräche, bei denen ich nach einigen Minuten bereits eine ziemlich klare Vorstellung davon habe, in welche Richtung wir gehen sollten.
Nicht immer.
Und ich liege selbstverständlich nicht immer richtig.
Aber drei Jahre intensiver Austausch verändern die Beratung.
Wenn jemand sagt:
„Ich möchte etwas Intensives, aber Bitterkeit fällt mir schwer.“
denke ich anders als bei jemandem, der sagt:
„Je kräftiger, desto interessanter.“
Wenn jemand bereits seit Monaten Pamako Gold pur genießt, brauche ich ihm Premium Olivenöl nicht mehr grundsätzlich zu erklären.
Dann können wir über Tsounati sprechen.
Über Silver.
Über Kalamon.
Über eine andere Ernte.
Über Unterschiede bei Oleocanthal.
Der Kunde bestimmt durch sein Wissen und seine Erfahrung, wie tief unser Gespräch wird.
Olivenöl pur trinken | Hier beginnt für viele eine andere Welt
Das pure Trinken beziehungsweise der bewusste pure Genuss spielt in meiner Beratung eine besondere Rolle.
Wenn Olivenöl über einen Salat kommt, konkurriert es mit Tomate, Essig, Kräutern, Feta und anderen Aromen.
Beim puren Genuss gibt es keinen Ort, an dem sich das Olivenöl verstecken kann.
Dann erlebt man unmittelbar:
- Fruchtigkeit
- Bitterkeit
- Schärfe
- Rachenreiz
- Aromatik
- Balance
- Nachhall
Und häufig beginnt genau dort eine viel tiefere Beschäftigung mit Olivenöl.
Plötzlich interessieren Menschen sich dafür, warum ein Olivenöl im Hals brennt.
Was Oleocanthal ist.
Warum Tsounati anders schmeckt als Koroneiki.
Warum eine Kalamon als Olivenöl vollkommen anders erlebt wird als als Tafelolive.
Was frühe Ernte bedeutet.
Und warum eine Laborzahl niemals die gesamte Flasche erklären kann.
Eine Flasche kann der Anfang einer jahrelangen Beziehung sein
Manchmal verkauft man einem Menschen eine Flasche.
Und hört nie wieder von ihm.
Das gehört zum Handel.
Aber manchmal passiert etwas vollkommen anderes.
Ein Mensch probiert.
Dann ruft er wieder an.
Dann bestellt er noch einmal.
Dann fragt er nach einer zweiten Sorte.
Nach einigen Monaten kennt man seine Vorlieben.
Irgendwann spricht man über die neue Ernte.
Später vielleicht über den Unterschied zwischen zwei Produzenten.
Und plötzlich stellt man fest:
Diese Beziehung existiert jetzt seit einem Jahr.
Oder noch länger.
Genau diese Menschen meine ich, wenn ich manchmal von meiner Green Agora Familie spreche.
Nicht als Marketingbegriff.
Es ist das Gefühl, das entsteht, wenn Menschen immer wiederkommen und man über lange Zeit miteinander verbunden bleibt.
Manche Kunden nennen ihre persönliche Routine Olivenölkur
In vielen Gesprächen höre ich von Kunden den Begriff Olivenölkur.
Damit beschreiben sie ihre persönliche Routine, bei der sie über längere Zeit bewusst Olivenöl pur genießen.
Bei Green Agora verwenden wir diesen Begriff ausdrücklich nicht als medizinische Kur oder Therapie.
Es ist die Sprache, die manche Kunden selbst für ihre persönliche Gewohnheit benutzen.
Und gerade bei Menschen, die über Monate an einer solchen Routine festhalten, entstehen häufig besonders intensive Gespräche.
Sie beschäftigen sich nicht mehr nur mit einer Flasche.
Sie beschäftigen sich mit ihrer eigenen Beziehung zu Olivenöl.
Pamako Gold und Silver | Wenn Kunden ihre eigene Routine entwickeln
Ein Muster, das ich beispielsweise kenne, ist der bewusste Wechsel zwischen Pamako Gold und Pamako Silver.
Pamako Gold besteht aus 100 Prozent Tsounati.
Pamako Silver verbindet Tsounati und Koroneiki.
Aktuell dokumentieren wir:
- Pamako Gold: 2081 mg Gesamtpolyphenole pro kg
- Pamako Silver: 1466 mg Gesamtpolyphenole pro kg
Einige Kunden möchten gar nicht entscheiden, welches von beiden grundsätzlich besser ist.
Sie wechseln.
Und genau das finde ich interessant.
Sie vergleichen zwei Charaktere.
Sie erleben reine Tsounati.
Dann Tsounati mit Koroneiki.
Sie erleben unterschiedliche Intensitäten.
Und irgendwann können sie mir sehr genau erklären, was ihnen an beiden gefällt.
Dann habe nicht mehr nur ich Wissen über das Produkt.
Der Kunde entwickelt sein eigenes Wissen.
Kouros Rot und Schwarz | Zwei Sorten, zwei Welten
Auch bei Kouros of Zeus sehe ich diese Entwicklung.
Kouros Rot basiert auf Kalamon.
Kouros Schwarz auf Koroneiki.
Manche Menschen möchten nicht hören:
„Nimm Rot.“
Oder:
„Nimm Schwarz.“
Sie möchten beide kennenlernen.
Das gefällt mir.
Denn irgendwann lautet die Frage nicht mehr:
„Welches Olivenöl ist besser?“
Sondern:
„Was macht Kalamon anders als Koroneiki?“
Dann beginnt echtes Olivenölwissen.
Purer Genuss und Küche | Nicht jede Flasche muss dieselbe Aufgabe erfüllen
Eine weitere Erkenntnis aus meinen Kundengesprächen ist für mich sehr praktisch.
Man muss nicht ein einziges Olivenöl für alles verwenden.
Ein Kunde kann beispielsweise Pamako oder Kouros bewusst pur genießen.
Und gleichzeitig Creta Eleon Bio im größeren Gebinde für die tägliche Küche verwenden.
Dadurch entsteht eine klare Aufteilung:
Premium Olivenöl für den bewussten puren Genuss.
Und:
hochwertiges natives Olivenöl extra für den größeren Küchenverbrauch.
Diese Entscheidungen haben mir häufig Kunden selbst gezeigt.
Und genau das meine ich, wenn ich sage:
Meine Kunden bringen mir ebenfalls etwas bei.
Meine Kunden reichen von 15 bis 98 Jahren
Die Welt, die sich rund um Green Agora entwickelt hat, überrascht mich manchmal selbst.
Ich habe sehr junge Kunden.
Und ich habe Menschen im Alter von bis zu 98 Jahren.
Frauen.
Männer.
Menschen mit vollkommen unterschiedlichen Berufen, Lebensläufen und Erfahrungen.
Es gibt deshalb für mich nicht den einen typischen Premium Olivenöl Kunden.
Manche interessieren sich sofort für Chemie.
Andere interessieren sich überhaupt nicht für Laborwerte.
Ein Mensch fragt nach Oleocanthal.
Ein anderer sagt:
„Ayhan, sag mir einfach, welches du mir geben würdest.“
Beide verdienen dieselbe Aufmerksamkeit.
Ärzte, Pflegekräfte, Apotheker, Piloten, Unternehmer und Investoren
Manchmal bin ich selbst erstaunt darüber, welche Menschen inzwischen zu Green Agora kommen oder mich kontaktieren.
Zu meinen Kundenkreisen gehören unter anderem Menschen aus Bereichen wie:
- Medizin
- Pflege
- Pharmazie
- Unternehmertum
- Wissenschaft und akademischen Berufen
- Luftfahrt
- Automobilwirtschaft
- Selbstständigkeit
- internationalem Investment
Darunter sind Ärzte.
Pflegekräfte.
Apotheker.
Piloten.
Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter.
Geschäftsleute.
Unternehmer.
Und auch sehr vermögende internationale Kunden.
Ich erwähne das nicht, um zu behaupten:
Wenn ein Arzt dieses Olivenöl kauft, muss es eine bestimmte Wirkung haben.
Das wäre falsch.
Die berufliche Stellung eines Kunden ist kein wissenschaftlicher Beweis.
Was mich daran fasziniert, ist etwas anderes.
Premium Olivenöl bringt Menschen zusammen, die sich sonst wahrscheinlich niemals begegnet wären.
Manche Kunden waren am Anfang skeptisch
Ich habe auch Kunden, die mir später sagen:
„Ayhan, vor Monaten wollte ich dir nicht glauben.“
Manchmal erzählen sie anschließend sehr persönliche Dinge über sich selbst oder über Menschen in ihrer Familie.
Auch gesundheitliche Themen können in solchen Gesprächen vorkommen.
Diese Details gehören für mich nicht automatisch in einen öffentlichen Blog.
Sie wurden mir persönlich erzählt.
Und außerdem gilt:
Eine persönliche Beobachtung ist kein wissenschaftlicher Beweis für eine Wirkung des Olivenöls.
Deshalb werde ich nicht aus privaten Erfahrungen Werbeversprechen machen.
Aber solche Gespräche verändern selbstverständlich mein eigenes Erfahrungswissen.
Ich höre zu.
Ich merke mir Zusammenhänge.
Und wenn mich etwas besonders beschäftigt, beginne ich zu recherchieren.
Ich weiß viel mehr, als im Green Agora Blog steht
Das sage ich nicht, um geheimnisvoll zu wirken.
Es ist einfach eine logische Folge von mehreren Jahren intensiver Gespräche.
Unsere Blogbeiträge erklären inzwischen sehr viel:
- Polyphenole
- Oleocanthal
- Oleacein
- Olivensorten
- Frühernte
- Produzenten
- Sensorik
- Verarbeitung
- Lagerung
- Qualitätsparameter
- puren Olivenölgenuss
Aber sie können nicht jedes Gespräch abbilden.
Sie können nicht jede Erfahrung enthalten.
Sie können nicht jede Beobachtung veröffentlichen.
Und das möchte ich auch gar nicht.
Ein Teil meines Wissens gehört bewusst in das persönliche Gespräch.
Mehr als 350 Rückmeldungen bedeuten für mich 350 Mal Vertrauen
Wenn ich über die Zahl nachdenke, komme ich immer wieder zu demselben Punkt.
Mehr als 350 Rückmeldungen sind für mich nicht:
350 Werbeaussagen.
Sie sind:
mehr als 350 Momente, in denen ein Mensch beschlossen hat, mir etwas zurückzugeben.
Manchmal nur einen Satz.
Manchmal ein langes Telefonat.
Manchmal eine Geschichte über mehrere Monate.
Manchmal ein Gespräch nach einem Jahr.
Und manchmal:
„Ayhan, setz dich hin und schreib mit.“
Für mich bedeutet das Vertrauen.
Und dieses Vertrauen möchte ich niemals billig als Marketinginstrument behandeln.
Was ich von meinen Kunden lerne
Meine Kunden lernen von mir etwas über Olivenöl.
Aber genauso lerne ich von ihnen.
Sie zeigen mir, welche Olivenöle Menschen langfristig tatsächlich verwenden.
Welche Schärfe manche lieben.
Welche anderen zu intensiv finden.
Welche Kombinationen sie selbst entwickeln.
Welche Flaschen nachbestellt werden.
Welche Sorten neugierig machen.
Welche Fragen erst nach drei Monaten entstehen.
Und welche Informationen für einen normalen Menschen tatsächlich wichtig sind.
Dieses Wissen kann man nicht vollständig aus einer Universität, einer Datenbank oder einer Laboranalyse bekommen.
Es entsteht erst dort, wo Produktwissen auf echtes Leben trifft.
Was das Labor weiß | Und was der Kunde weiß
Ein Labor kann mir sagen:
Dieses Olivenöl besitzt 649 mg Oleocanthal pro kg.
Das ist wertvolles Wissen.
Eine professionelle Sensorik kann mir sagen:
Schärfe 4,0.
Auch das ist wichtig.
Aber beide Angaben beantworten nicht automatisch:
Wird genau dieser Mensch dieses Olivenöl über ein Jahr gerne pur genießen?
Diese Frage entsteht erst in der Praxis.
Deshalb brauche ich beide Welten.
Analyse ohne Mensch bleibt eine Zahl.
Erfahrung ohne Analyse bleibt eine Beobachtung.
Wenn beides zusammenkommt, beginnt für mich gute Beratung.
Mein Erfahrungswissen ist trotzdem keine klinische Studie
Gerade weil ich so viele Rückmeldungen bekomme, ist mir diese Unterscheidung wichtig.
Mehr als 350 persönliche Rückmeldungen sind keine klinische Studie.
Für einen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis bräuchte man unter anderem:
- eine vorab definierte Forschungsfrage
- klar definierte Teilnehmergruppen
- standardisierte Produkte
- standardisierte Mengen
- festgelegte Zeiträume
- definierte Messgrößen
- Kontrollgruppen
- Dokumentation anderer Einflussfaktoren
- statistische Auswertung
Meine Kundengespräche erfüllen diese Kriterien nicht.
Ich behaupte auch nicht, dass sie es tun.
Praktische Erfahrung und wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis sind unterschiedliche Formen von Information.
Korrelation ist nicht automatisch Ursache
Wenn mir ein Mensch erzählt, dass er nach mehreren Monaten eine persönliche Veränderung wahrgenommen hat, nehme ich seine Erzählung ernst.
Ich darf daraus aber nicht automatisch schließen:
Das Olivenöl hat diese Veränderung verursacht.
Menschen verändern gleichzeitig viele Dinge.
- Ernährung
- Bewegung
- Schlaf
- Gewicht
- Stress
- Medikamente
- andere Lebensmittel
- Lebensumstände
Deshalb unterscheide ich zwischen:
„Ein Kunde berichtet mir etwas.“
und:
„Die Wissenschaft hat einen ursächlichen Effekt nachgewiesen.“
Das ist nicht dasselbe.
Und ich möchte diese Grenze nicht verwischen.
Warum persönliche Erfahrungen trotzdem nicht bedeutungslos sind
Dass ein Erfahrungsbericht keine Studie ist, bedeutet nicht, dass man aus vielen Gesprächen nichts lernen kann.
Sie können Fragen aufwerfen.
Sie können Muster sichtbar machen.
Sie können zeigen, welche Produkte Menschen langfristig verwenden.
Sie können Hinweise darauf geben, welche Fragen in der Praxis wirklich entstehen.
In wissenschaftlicher Sprache würde man manche dieser Beobachtungen als hypothesengenerierend beschreiben.
Sie können Ausgangspunkt für weitere Fragen sein.
Aber nicht deren endgültige Antwort.
Je mehr ich lerne, desto wichtiger wird mir diese Unterscheidung.
Die Einladung nach Athen | Ein Moment, den ich nicht erwartet hatte
Manchmal entstehen auf diesem Weg Momente, die ich selbst kaum glauben kann.
Einer davon war die Einladung von Dr. Eleni Melliou vom World Olive Center for Health nach Athen.
Sie hatte davon erfahren, wie ich arbeite und wie ich auf Menschen zugehe.
Und sie wollte mich kennenlernen.
Für mich war das ein besonderer Moment.
Nicht weil eine Einladung meine Arbeit wissenschaftlich zertifiziert.
Das tut sie nicht.
Sondern weil ich plötzlich merkte:
Die Art, wie ich Olivenöl mit Menschen verbinde, wird auch außerhalb meiner eigenen Welt wahrgenommen.
Ich erinnere mich an solche Momente.
Denn sie zeigen mir, dass dieser Weg vielleicht ungewöhnlich ist.
Das Schönste passiert manchmal auf der Straße
Es gibt aber Momente, die mich noch stärker berühren als eine Einladung.
Sie passieren vollkommen ungeplant.
Ich bin irgendwo unterwegs.
Ein Kunde sieht mich.
Unsere Blicke treffen sich.
Und manchmal brauche ich keine Worte.
Ich sehe das Lächeln in den Augen.
Manchmal glitzern diese Augen vor Freude.
Das kann man nicht kaufen.
Das kann man nicht bestellen.
Das kann man nicht in Google Analytics messen.
Und genau deshalb bedeutet es mir so viel.
In solchen Momenten denke ich:
Dafür mache ich weiter.
Green Agora ist für mich manchmal wie ein Traum
Ich habe bei Green Agora viele Momente erlebt, die ich vorher nicht geplant hatte.
Manchmal stehe ich in unserem Olivenöl Showroom und denke darüber nach, wie diese Welt entstanden ist.
Menschen kommen herein.
Man probiert ein Olivenöl.
Man spricht über Griechenland.
Über Tsounati.
Über einen Produzenten.
Über eine Familie.
Über einen Geschmack.
Über eine Erinnerung.
Über das Leben.
Und irgendwann merkt man:
Es geht längst nicht mehr nur um Olivenöl.
Ich benutze dafür manchmal ein Wort, das schwer zu erklären ist:
Frequenz.
Damit meine ich keine messbare physikalische Frequenz.
Ich meine die Atmosphäre.
Die Aufmerksamkeit.
Die Offenheit zwischen Menschen.
Dieses besondere Gefühl, wenn ein Gespräch nicht oberflächlich bleibt.
Manche Dinge bei Green Agora muss man tatsächlich selbst erlebt haben.
360 Quadratmeter Olivenöl | Aber der Raum allein ist nicht das Besondere
Der Green Agora Olivenöl Showroom in Lüdenscheid umfasst rund 360 Quadratmeter.
Bei ungefähr 4 Metern Raumhöhe entstand ein professionell gestalteter Raum, in dem Premium Olivenöl anders präsentiert werden kann als in einem gewöhnlichen Regal.
Ich bin stolz auf diesen Ort.
Aber ich glaube nicht, dass Quadratmeter allein einen besonderen Ort erschaffen.
Die Menschen tun es.
Die Gespräche.
Die Verkostungen.
Das erste Gesicht nach einem Schluck Pamako Gold.
Der Moment, wenn jemand Kalamon und Koroneiki erstmals direkt miteinander vergleicht.
Die Überraschung, wenn jemand merkt, dass Bitterkeit und Schärfe nicht dasselbe sind.
Der Olivenöl Showroom ist die Bühne.
Die Begegnung ist das eigentliche Erlebnis.
Warum ich nicht jedem Pamako Gold empfehle
Pamako Gold besitzt aktuell 2081 mg Gesamtpolyphenole pro kg.
Analytisch ist das außergewöhnlich.
Aber gute Beratung bedeutet für mich nicht:
Die größte Zahl gewinnt.
Wenn ein Mensch starke Bitterkeit überhaupt nicht mag, kann Pamako Gold das falsche Olivenöl für ihn sein.
Dann kann ein anderes Profil besser passen.
Vielleicht Kouros.
Vielleicht Mitira.
Vielleicht Di Morea.
Vielleicht etwas vollkommen anderes.
Das beste Olivenöl auf einem Analyseblatt ist nicht automatisch das beste Olivenöl für jeden Menschen.
Ein Olivenöl im Schrank ist für mich keine erfolgreiche Beratung
Ein Kunde kann ein spektakuläres Olivenöl kaufen.
Wenn er es anschließend kaum verwendet, weil ihm der Geschmack nicht gefällt, habe ich mein Ziel nicht erreicht.
Ich möchte lieber, dass ein Mensch ein Profil findet, das er wirklich liebt.
Ein Olivenöl, zu dem er greift.
Das er bewusst probiert.
Über das er nachdenkt.
Das er irgendwann wiederbestellt.
Langfristige Zufriedenheit ist für mich wichtiger als eine beeindruckende Zahl beim ersten Verkauf.
Manche meiner Kunden wissen heute Dinge, die sie vor drei Jahren nicht einmal gefragt hätten
Auch das ist für mich wunderschön.
Menschen beginnen vielleicht mit:
„Was ist gutes Olivenöl?“
Einige Zeit später fragen sie:
„Ist das eine Koroneiki?“
Später:
„Wie hoch ist dieses Jahr das Oleocanthal?“
Oder:
„Wie unterscheidet sich diese Tsounati von der letzten Ernte?“
Dann weiß ich:
Der Mensch kauft nicht mehr einfach Olivenöl.
Er hat begonnen, Olivenöl zu verstehen.
Und genau das möchte ich erreichen.
Vielleicht ist Green Agora deshalb mehr als ein Onlineshop geworden
Natürlich können Sie bei Green Agora Olivenöl kaufen.
Das ist unser Geschäft.
Aber wenn ich meine Arbeit heute beschreiben müsste, würde mir der Begriff Onlineshop allein nicht mehr reichen.
Hier treffen inzwischen mehrere Welten zusammen:
- Produzentenwissen
- Olivensorten
- Laboranalysen
- Polyphenole
- Sensorik
- wissenschaftliche Recherche
- persönliche Beratung
- langfristige Kundenrückmeldungen
- Olivenöl Showroom
- Verkostung
- menschliche Beziehungen
Aus Handel ist mit der Zeit ein Wissensraum geworden.
Und aus einigen Kunden sind Menschen geworden, mit denen ich seit Jahren verbunden bin.
Mein Wissen besteht heute aus drei Welten
Wissenschaft und Analyse
Hier geht es um Dinge, die wir messen, dokumentieren oder wissenschaftlich untersuchen können.
Zum Beispiel:
- Gesamtpolyphenole
- Oleocanthal
- Oleacein
- Säuregehalt
- Peroxidzahl
- Sensorik
Produktwissen und Produzenten
Hier geht es um:
- Olivensorte
- Herkunft
- Ernte
- Verarbeitung
- Terroir
- Produzentenphilosophie
- Geschmack
Menschen
Und dann kommt die Ebene, die keine Laboranalyse abbildet.
Was trinken Menschen tatsächlich?
Was bestellen sie nach?
Welche Sorte lieben sie?
Was ist ihnen zu intensiv?
Wie verändert sich ihr Geschmack?
Welche Routinen entwickeln sie?
Was erzählen sie mir nach einem Jahr?
Erst wenn diese drei Welten zusammentreffen, fühlt sich meine Arbeit vollständig an.
Ich möchte meine Kunden nicht zu Fällen machen
Gerade weil mir Menschen teilweise sehr persönliche Dinge erzählen, ist mir ein Punkt besonders wichtig.
Meine Kunden sind für mich keine Fälle.
Keine Nummern.
Keine Werbezitate.
Und keine Sammlung spektakulärer Aussagen für Social Media.
Einige Gespräche berühren Gesundheit und sehr private Lebensbereiche.
Ich könnte manche dieser Geschichten wahrscheinlich sehr aufmerksamkeitsstark erzählen.
Aber nur weil etwas Aufmerksamkeit erzeugen würde, bedeutet das nicht, dass man es veröffentlichen sollte.
Ein Teil dieses Wissens gehört nicht in einen Shop.
Er gehört in das Vertrauen zwischen Menschen.
Was ich veröffentliche und was ich bewusst zurückhalte
Öffentlich möchte ich so transparent wie möglich sein bei:
- Olivensorten
- Herkunft
- Produzenten
- Laboranalysen
- Sensorik
- Verarbeitung
- wissenschaftlichen Zusammenhängen
- gesetzlich zulässigen Aussagen
Bei persönlichen Kundenberichten setze ich dagegen Grenzen.
Ich kann erzählen, dass Menschen langfristig im Austausch bleiben.
Dass bestimmte Produkte immer wieder nachbestellt werden.
Dass manche Kunden Gold und Silver abwechseln.
Dass andere ein Premium Olivenöl pur genießen und gleichzeitig ein größeres Küchengebinde nutzen.
Aber individuelle gesundheitliche Aussagen veröffentliche ich nicht einfach als Produktwirkung.
Vertrauen ist für mich wertvoller als eine spektakuläre Überschrift.
Ayhans Green Agora Welt | Vielleicht kann man sie nicht vollständig aufschreiben
Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich das alles beschreiben soll.
Vielleicht ist genau das Problem:
Man kann es nicht vollständig beschreiben.
Mehr als 350 Rückmeldungen sind nur eine Zahl.
Sie zeigen nicht das Gesicht eines Menschen.
Sie zeigen nicht seine Stimme.
Sie zeigen nicht den Anruf nach eineinhalb Jahren.
Sie zeigen nicht die Augen eines Kunden, der mir zufällig auf der Straße begegnet.
Sie zeigen nicht, wie ein Mensch zum ersten Mal eine Tsounati probiert.
Sie zeigen nicht, wie aus einem skeptischen Erstkunden nach Monaten jemand wird, der mir selbst seine Beobachtungen erklären möchte.
Und sie zeigen nicht diese Atmosphäre, die manchmal im Green Agora Olivenöl Showroom entsteht.
Vielleicht muss man manche Dinge tatsächlich erleben.
Warum ich nicht aufhören möchte
Es gibt Tage, an denen Arbeit anstrengend ist.
Natürlich.
Es gibt Organisation.
Einkauf.
Produkte.
Analysen.
Shop.
Beratung.
Telefonate.
Und sehr viel Verantwortung.
Aber dann kommt wieder einer dieser Momente.
Ein Anruf.
Eine Nachricht.
Ein Kunde im Olivenöl Showroom.
Oder nur ein zufälliger Blick auf der Straße.
Und ich sehe dieses Lächeln.
Dann weiß ich wieder, warum ich weitermache.
Vielleicht ist Green Agora deshalb für mich manchmal tatsächlich wie ein Traum.
Nicht weil alles perfekt ist.
Sondern weil ich etwas erleben darf, mit dem ich selbst nicht gerechnet habe.
Was ich nach drei Jahren gelernt habe
Ich habe gelernt, dass eine hohe Zahl noch keine gute Beratung ist.
Ich habe gelernt, dass Menschen vollkommen unterschiedlich schmecken.
Ich habe gelernt, dass Geschmack sich verändern kann.
Ich habe gelernt, dass Kunden manchmal bessere Fragen stellen als manche Produktbeschreibungen beantworten können.
Ich habe gelernt, dass ein Mensch nach Monaten vollkommen anders über Olivenöl sprechen kann als am ersten Tag.
Ich habe gelernt, dass Zuhören Wissen erzeugt.
Ich habe gelernt, dass Vertrauen nicht eingefordert werden kann.
Und ich habe gelernt:
Je mehr ich über Olivenöl weiß, desto größer wird die Welt, die ich noch verstehen möchte.
Meine vielleicht wichtigste Erkenntnis
Ich kann sehr viel über ein Olivenöl wissen.
Ich kann seine Sorte kennen.
Seinen Produzenten.
Seine Region.
Seine Analyse.
Seine Sensorik.
Seinen Oleocanthalwert.
Und trotzdem fehlt etwas, solange ich den Menschen nicht kenne, der es trinken soll.
Deshalb versuche ich bei Green Agora beides zu verstehen.
Das Olivenöl.
Und den Menschen.
Vielleicht ist genau das meine Art zu arbeiten.
Ayhan von Green Agora
Persönliche Olivenölberatung | Kein Fragebogen kann jedes Gespräch ersetzen
Wenn Sie Premium Olivenöl bereits pur genießen oder verschiedene Sorten kennenlernen möchten, können wir gemeinsam herausfinden, welche Richtung zu Ihnen passt.
Dabei interessieren mich beispielsweise:
- welche Olivenöle Sie bereits kennen
- wie Sie Bitterkeit wahrnehmen
- wie viel Schärfe Sie mögen
- ob Sie ein einzelnes oder mehrere Olivenöle verwenden möchten
- ob Sie pur genießen oder zusätzlich viel in der Küche verwenden
- welche Olivensorten Sie kennenlernen möchten
Das ist keine medizinische Beratung.
Es ist persönliche Olivenölberatung.
Und manchmal beginnt daraus ein Gespräch, das länger dauert als eine Bestellung.
WhatsApp: +49 175 9009341
E Mail: info@greenagora.de
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Eine persönliche Verkostung und Beratung im Green Agora Olivenöl Showroom in Lüdenscheid ist nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.